Das Magazin entstand im Rahmen der Bildungswoche des Jugendnetzwerks Lambda im Projekt „un-gehört, un-erzählt und un-gesehen“, das von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) gefördert wurde. Im Mittelpunkt stand die Auseinandersetzung junger Menschen mit den Lebensrealitäten queerer Personen während des Nationalsozialismus. Dabei verband das Projekt historische Recherche mit persönlichen und künstlerischen Zugängen.
Als Redakteurin begleitete ich die Entstehung des Magazins konzeptionell und redaktionell. Ich unterstützte die Teilnehmenden bei der Entwicklung und Überarbeitung ihrer Texte, achtete auf eine sensible Sprache und sorgte dafür, dass unterschiedliche Stimmen und Perspektiven sichtbar wurden. Ihr Schwerpunkt lag darauf, Räume zu schaffen, in denen individuelle Erfahrungen ernst genommen und marginalisierte Narrative hörbar gemacht werden konnten.
MAGAZIN
"Unser Projekt konzentriert sich auf die oft vernachlässigten Erfahrungen queerer Menschen während des Nationalsozialismus und die (Dis-)Kontinuitäten ihrer Verfolgung, Ausgrenzung und Diskriminierung in der Nachkriegszeit.
Wir möchten die Aufmerksamkeit auf die vielfältigen Lebensrealitäten von queeren Menschen lenken und ihre Erfahrungen als Opfer, aber auch als mögliche Täter*innen innerhalb des nationalsozialistischen Regimes erforschen.
Um das zu erreichen erarbeiten wir ein Konzept für die historisch-politische Bildungsarbeit und kooperieren mit verschiedenen Gedenk-, Erinnerungsorten sowie Archiven."
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