Für die Ausstellung zur Geschichte der Zwangsarbeit in Göttingen gestaltete ich für die Recherchen aus einem Projekt der Universität in Göttingen 25 Plakate mit biografischen und kontextualisierenden Inhalten. Mein gestalterischer Fokus lag darauf, historische Brüche und Leerstellen sichtbar zu machen, ohne sie zu glätten. In der Arbeit mit Archivmaterial, Bildern und Texten war mir wichtig, eine Form zu finden, die Würde und Distanz wahrt – und dabei Raum lässt für eine kritische Auseinandersetzung mit verdrängter Geschichte.